Willkommen auf meiner Website!

 

  

Auf dieser Seite sollen Projekte, die sich mit dem Denkmalschutz, der Ortschronik und verdienten Personen aus Putzkau beschäftigen, vorgestellt werden. Schwerpunkt sind Themen die bisher nur unzureichend oder überhaupt noch nicht bearbeitet wurden.  

Alle hier gemachten Angaben sind durch Dokumente in den sächsischen Archiven, Bibliotheken und Behörden belegbar, beruhen auf Angaben Putzkauer Bürger oder sind durch eigene Feldforschung bestätigt. Fremde Literatur ist nur als Anregung und Ausgangspunkt für eigene Nachforschungen verwandt worden.

Einige Projekte, besonders beim Denkmalschutz, können über die Ortsgrenzen von Putzkau hinausgehen.

Die Texte wurden nach besten Wissen zusammengestellt, dennoch sind Fehler nicht völlig auszuschließen. Für etwaige Unrichtigkeiten übernehme ich keine Haftung. Alle Inhalte wie Texte, Fotos und Graphiken stelle ich für die private Nutzung kostenlos zur Verfügung. Gewerbliche Nutzung oder Veröffentlichungen sind nur mit meiner Erlaubnis oder der Erlaubnis anderer Rechteinhaber möglich.

Für die Einträge im Gästebuch sind die jeweiligen Absender verantwortlich.

 

  

 

Über mich:

Name          Erhard Dietmar Lenz

Vater           Erhart Kschischenk aus Oberputzkau, u.a. Heimatkundelehrer

Mutter         Irmgard Richter aus Neuputzkau (Städtel)

Schule        Oberschule A Putzkau und Schmölln

Beruf           Meister für Nachrichtentechnik, jetzt Rentner

Familienst.  verheiratet

Kinder         2 Erwachsene/männlich

Alter            66

Adresse      GT Putzkau, 01877 Schmölln-Putzkau

Telefon       03594-779301

Mobil          0170 3126824

E-Mail         erdielenz@t-online.de

Homepage  www.putzkau-denkmalschutz.de

Vereine      Landesverein Sächsischer Heimatschutz Regionalgruppe Bautzen/Ober-

                  lausitz e.V. und Museums- und Geschichtsverein Bischofswerda e.V.

Artikel        - "Neues über Jacob Heinrich von Flemming - entdeckt von E. D. Lenz"

                    von M. Pockowsky in Schiebocker Landstreicher, Ausgabe 4 (2009) 

                  - "Die Menschen hier lebten gefährlich (Raketenabzug miterlebt)" von V.

                    Mann in Sächsische Zeitung, Ausg.Bischofswerda vom 22.Februar 2010

                  - "Putzkauer Schicksalstag 1813" in Sächs. Zeitung Ausg. BIW 13.9.2013

                  - "Im Ruhestand aktiv für Denkmalschutz" von Katrin Kunipatz in Oberlau-

                    sitzer Kurier vom 11. Januar 2014  

                  - "Andenken in Schwarz-Weiß" von Constanze Knappe in Sächsische  

                    Zeitung Ausgabe Bischofswerda vom 23. Mai 2014  

                  -"Geschichte in Stein" von Constanze Knappe in Sächsische Zeitung

                    Ausgabe Bischofswerda vom 20. Mai 2015

                  - "Gereimtes und Ungereimtes im Glockendrama" von Roland Lange im

                    Mitteilungsblatt Ausgabe Bischofswerda vom 24.10.2015

 

 

 

Größere eigene Veröffentlichungen:

 

"Türstürze und Schlusssteine in Putzkau" in "Schiebocker  Landstreicher", Heft 5 / 2010

"Was ein Denkstein am Rüdenberg erzählt" in "Der neue Prenanthes", Nr. 15, Mai 2011

"Vom Klunker zur Rehwiese" in "Der neue Prenanthes" Nr. 16, Oktober 2011

"Die Friesenschen Jagdsäulen" in "Schiebocker Landstreicher", Heft 6 / 2011

"Nachwort zum Steinwall auf dem Rüdenberge"  und  "Die Fortuna auf der Kugel"

      in "Schiebocker Landstreicher", Heft 7 / 2012

"Die Hübelschenke in Ober-Putzkau" und "Kleindenkmale - Grenzsteine am

      Rüdenberg" in "Jubiläums-Journal 20 Jahre Regionalgruppe Bautzen - 1992 bis

      2012 (Landesverein Sächsischer Heimatschutz)", Bautzen 2012

"Die Putzkauer Rittergutsglocke" im "Oberlausitzer Hausbuch 2014", Bautzen 2013

"Der Schulneubau in Ober-Putzkau 1913-14. Die künstlerische Gestaltung der

      Fassade und der Innenräume und die Schuluhr" in "Wandzeitung" für die Dr.-

      Alwin-Schade-Schule Putzkau, Putzkau 2014 

 "Gemeindegrenze seit 774 Jahren" in Einweihungsrede im Wochenkurier

      Bautzen/Bischofswerda-Online, 11. Mai 2015

 

Vorträge:

"Putzkau im Befreiungskrieg 1813" (Kurzvortrag ~ 7 min.)

"Zur Geschichte der Putzkauer Rittergutsglocke" (15 min)

"Das Schankprivileg der Stadt Bischofswerda in der Niederschenke Putzkau" (15 min)

"Die Baugeschichte des Rittergutes Putzkau" (90 min) 

"Die Ortsgeschichte von Putzkau" (100 min)

"Die Ortsgeschichte von Putzkau unter besonderer Berücksichtigung von Jagd, Forst und der Kleindenkmale im Hohwald" (120 min)
"Das Torhaus von 1754 im Rittergut (Althof)" (15 min)

"Jacob Heinrich Graf von Flemming" (15 min)
"Der Neuhof zu Putzkau" (oder "Gab es in Putzkau ein Schloss mit Barockgarten?", 30 min.)

"Die Geschichte der Brauerei" (90 min)

"Die bischöflich-meißnische Oberlausitz und Putzkau" (45 min)

 

 

 

Termine 2016:

 

Landesverein Sächsischer Heimatschutz Regionalgruppe Bautzen/Oberlausitz e.V.

        

 

Mi. 28.09.2016, 14.00, BZ LRA, "Dresden vom 16. Jh. bis um 1860 in hist. graph.

                                               Abbildungen" Vortrag von Hr. Weidensdörfer


Mi. 05.10.2016, 14.00, BZ LRA, "45. Tagung Heimatgeschichte/Ortschronisten" mit

                                               Dr. E. Rieger, Prof. Dr. D. Scholze und Hr. Sachße.


Mi. 09.11.2016, 14.00, BZ LRA, "Aus der Geschichte des Menschen" Vortrag von Dr.

                                               Westphalen

 

03.-06.12.2016, "Fahrt in den Advent (Polen/Breslau/Schweidnitz/Bunzlau)"


Mi. 14.12.2016, 14.00, BZ Christliches Zentrum Liebknecht Str. 1, "Weihnachtliche

                                                 Veranstaltung und Jahreshauptversammlung"

 

 

 

 

Museums- und Geschichtsverein Bischofswerda e.V.

    

 

Mo. 03.10.2016, 19.00, Großer Ratssaal des Rathauses, Ausstellungseröffnung

                                                  "Arbeiten des Graphikers Ralf Burkhardt"

 

Mo. 17.10.2016, 19.00, Evabrunnen, "Geschichten aus meiner Oberlausitz"

                                                  Buchlesung von Fr. Annelies Schulz

 

Mo. 21.11.2016, 19.00, Evabrunnen,  "1989 - Poker am Todeszaun" Dokumentation

                                                  zur Grenzöffnung in Ungarn von Erzsébet Rácz

 

Mo. 12.12.2016, 19.00, Evabrunnen, "Als Wandergeselle unterwegs" Franz Zschor-

                                                  nack berichtet von der Walz




Aktuelles

 

Neukirch

Bereits am 16. August 2016 ist ein Denkstein oberhalb des Bahnhofs Neukirch-West restauriert worden. Die Inschrift war durch Verwitterung nicht mehr sichtbar. Auf Initiative des Neukircher Ehepaares Ganze hat der Steinmetz Bernd Rodig aus Putzkau die Schriftzüge vertieft. Die Inschrift "+|B.W.|1949" wird jetzt für viele Jahre sichtbar sein. 

 

An diesem Ort soll im Winter 1949 eine Lehrerin aus Dresden auf der Suche nach einem ihrer Schüler tödlich verunglückt sein. Die Nachforschungen zur Person blieben bisher erfolglos.

 

 

 

3. Tag der Oberlausitz

Am Sonntag den 21. August 2016 habe ich Interessierten am Standort der Steinsäule "774 Jahre Oberlausitzer Grenzurkunde" beim Weiß- oder Rupprechtsflössel in Putzkau, Erläuterungen zur Säule, zur Urkunde selbst und zur Örtlichkeit gegeben.


1  

Trotz des schlechten Wetters kamen 27 Besucher und ein Wolf. Der war bei strömenden Regen (14:10) so schnell vorbei, dass ich ihn nur noch von hinten aus über 100 m Entfernung fotografieren konnte. Er kam vom Hohen Hahn über die B98, lief schnurgerade (dem stark frequentierten Wildwechsel bei der Brettmühle in Oberputzkau folgend) etwa 25 m von meinem Standort entfernt vorbei und durchquerte die Wesenitz in Richtung Hohwald. Möglicherweise handelt es sich dabei um den letzten noch verbliebenen Angehörigen (Fähe) des ehemaligen Hohwaldrudels.

Der Wolf ist inzwischen zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bewohner der Oberlausitz geworden. Daher ist es selbstverständlich, dass er sich auch am Oberlausitztag sehen ließ. Hans Klecker hat daraufhin sofort eine Mundartgeschichte geschrieben:

A hungerscher Wulf zum Äberlausitztage

Ihr warrd amende denkn, ich räd vu enn, dar Wulf heeß. Nu nee, is woar a richtcher Wulf mit vier Benn und ann Schwanze, dar'n Äberlausitztag feiern wullde. 's muchte enner sein vun Huhn Waale. Ar bfoand ne vill zu frassn, keene Mäuse, keen Hoasn und irscht raajcht keene Rihe. Ar hutte aber an Buschfunke gehirrt, doaaß a dr aaln Äberlausitzer-Meißnischn Granze zwischn Neunkerch und dr Putzsche anne neue Steen saule stitt. "Do wird's amende woaas Gutts uff de Beißer gan", mucht'ch dr Wulf geducht hoann. A soappte lus, underwaajgs guhß wie aus Koann.

Wie'r ba dr Saule nu oaakoam, soag'r ann Moan undern Schirme, dar uff Besucher lauerte, derno aber ganz verdoattert uff doaas zweebeenche Viech guckte, zerletzt ann Rucksacke rimkromerte und a Knipskastl avierhulte. Wull mer'r dann Karln amol Richter, Koarle heeßn. Denn woar a dar Ecke ne Lihm, Hultsch oder Thomas heeßt, dar heeß Richter. Uff eemol toat's blitzn, aber Gutt sei Dank, ne knoalln. "Dar wird miech futegroafiert hoannm", duchte dr Wulf, "aber oack's Hinderteel, do weeß dr Jaajer ann aaln Dreck, ebb'ch dr Wulf bie, dar de Geißlein gefrassn hoat oder is Rutkäppl. Und zu frassn gibbt's oan Äberlausitztage a dr Putzsche ne groade vill, keene Brotwurscht und o kenn gegrilltn Fleeschboazn, nischt, raupmreene nischt. Do muss'ch mer abm wieder a Schof  reißn gihn." Und furt woar'r wie's Wirschtl vun Kraute.

Hans Klecker (2016) 

 

Die Wolfssichtung wurde inzwischen vom Jagdpächter, dem Revierleiter Hohwald im Sachsenforst und dem Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Spreewitz (R. Oehme) bestätigt.






PUTZKAU

Öffentliche Gemeinderatssitzung am Dienstag den 24. Mai 2016, 19.00 Uhr im Schulungsraum der FFw Putzkau. Tagesordnungspunkt 6.1. "Verkauf Torhaus, Ottendorfer Straße 5, OT Putzkau". 

Der Beschluss wurde nicht gefasst und an den Ausschuss verwiesen!

 

Das heißt, es erfolgt keine Ausschreibung. Es wird das Angebot des einzigen Interessenten geprüft und gegebenenfalls angenommen. Die Gemeinde will so Kosten sparen. Aus denkmalpflegerischer Sicht wäre es aber angeraten, gerade bei einem so bedeutenden Bau, das Objekt auszuschreiben und Auflagen zu erteilen. So könnte aus mehreren Angeboten ausgewählt werden.

Das Torhaus am 23. Mai 2016


Der Interessent hatte zuvor sein Konzept in groben Umrissen vorgestellt. Das Gebäude soll nach der Sanierung für Wohnzwecke genutzt werden, obwohl es dafür nicht erbaut wurde und auch schlecht geeignet ist. Ein Aufbau des Uhrturmes kommt wohl aus Kostengründen nicht infrage. Die Seigerschelle von 1573 soll an der Fassade unter einer Überdachung angebracht werden.

Ein solcher Umgang mit diesem hervorragenden Bauwerk ist aus denkmalpflegerischer Sicht nicht zu akzeptieren!

Gegen die Person des Interessenten ist nichts einzuwenden, sein denkmalpflege-risches Konzept wäre aber unbedingt zu überdenken.


Langfristiges Ziel ist es, das zur Zeit im Eigentum der Gemeinde befindliche historisch und architektonisch wertvolle Gebäude vor dem Verfall zu retten und in Zukunft wieder einer Nutzung zuzuführen. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und ist ein hervorragendes Zeugnis des Sächsischen Barock. Der Bau wäre ein idealer Ort um eine Heimatstube in Putzkau einzurichten. Der Ort Putzkau hat eine so reiche Geschichte, die es wert wäre, würdig präsentiert zu werden. Putzkau und die Putzkauer hätten es verdient. Leider fehlt von Seiten der Gemeinde, wie auch des Heimatvereins, jegliches Interesse. So bleibt nur zu hoffen, dass das Torhaus EU-weit zum Verkauf ausgeschrieben wird, um so einen finanzkräftigen Liebhaber zu finden, der dann auch den Uhrturm wieder aufbaut und dort Glocke und Uhrwerk installiert.

So könnte das Torhaus nach einer denkmalgerechten Sanierung aussehen

 

Am Tor befindet sich ein Sandsteinwappen des Andreas Graf von Riaucour (nach 1754). Zum Torhaus gehört ein Uhrwerk (18. Jh.) und eine Bronzeglocke von 1573 aus der Werkstatt Hilliger Freiberg. Ehemals befand sich auf dem Torhaus ein Uhrturm mit der Wetterfahne von 1754.

   

   

  

  

CHEMNITZ

Seit dem 16. Mai 2014 ist das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz für Besucher geöffnet. Der "Belmsdorfer Depotfund mit Armschmuck und Rohbernstein" ist vollständig und restauriert zu sehen. Er stammt aus der "Lausitzer Kultur"  1200-1000 v. Chr. Die sehr gut erhaltenen Stücke stellen den bedeutendsten Fund in der Umgebung Putzkaus dar. Die zwei Stücke Rohbernstein bezeugen Handels-beziehungen in den Ostseeraum bereits vor 3000 Jahren. 

"Depotfund mit Armschmuck und Rohbernstein" Belmsdorf bei Bischofswerda, Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz Mit freundlicher Genehmigung des Landesamtes für Archäologie Sachsen

 

Eintrittspreise: 7 €, ermäßigt 4 €. Öffnungszeiten sind Dienstag-Sonntag 10-18 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr. Anschrift: Stefan-Heym-Platz 1 (Brückenstraße 9-11), 09111 Chemnitz.

 

 

 

 

PUTZKAU

  

Die Gemeinde Schmölln-Putzkau plant im Rittergut Putzkau den Teilabriss der Brennerei mit der darüberliegenden Arbeiterwohnung, den hofseitigen Anbauten und der angrenzenden Ställe (Bullenstall, Pferdestall, Wagenhalle [preußische Kappengewölbe]). Die Fassade zum Hof soll erhalten, aber alle dahinter liegenden Bauteile abgerissen werden. Darunter befinden sich auch die denkmalgeschützten jahrhundertealten Gewölbe (böhmische Kappengewölbe).  

 7. April 2014:

Dem Antrag der Gemeinde Schmölln-Putzkau zum Teilabriss des Rittergutes Putzkau wurde durch die Untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises Bautzen stattgegeben. Auflagen sind zur Sicherung der angrenzenden Gebäude (u.a. Fassade und Dach des Torhauses) erteilt worden.

 23. September 2014:

Am Dienstag den 23. September 2014  beriet der Gemeinderat in seiner 2. Sitzung unter Punkt 8. "Rittergut Putzkau" über Überplanmäßige Ausgabe zum Abriss und die Auftragsvergabe. Der Beschluss wurde bei Anwesenheit aller Gemeinderäte einstimmig gefasst! Der Abriss des Südflügels soll nach dem 9. Oktober 2014 beginnen. Somit wird noch in diesem Jahr die älteste Bausubstanz Putzkaus, 1379 als "villa poczkow" bezeichnet, Geschichte sein.

 15. Oktober 2014:

Der Abriss hat begonnen. Zuerst musste der Anbau des Torhauses weichen.

 16. Oktober 2014:

Am heutigen Tage wurden die hofseitigen Anbauten und Teile der oberen beiden Etagen des ersten Herrenhauses (spätere Brennerei und Arbeiterwohnung) und des Pferdestalles abgerissen.

 17. Oktober 2014:

Das ehemalige Herrenhaus (Brennerei) ist fast komplett abgerissen. Die ehemals unter Denkmalschutz stehenden Gewölbe sind bis auf 2 abgebrochen.

Die Außenwand zum Hof, die erhalten werden sollte, ist auf einer Länge von etwa 40 m eingestürzt. Das Mauerwerk war so marode, dass es in sich zusammenbrach.

 20. Oktober 2014:

Der Abriss wird jetzt nur noch mit einem Bagger fortgesetzt. Die Trennung des Dachstuhls zum benachbarten privaten Wohnhaus wurde vollzogen.

 21. Oktober 2014:

Der Abriss ist bis an die Giebelwände des privaten Wohnhauses und des Torhauses vorangetrieben. Der Anbau am Torhaus aus dem 19. Jahrhundert ist offensichtlich nur angelehnt. So wird es hier weniger Probleme geben. Allerdings zeigen sich jetzt erhebliche Schäden am östlichen Giebel des Torhauses aus dem 18. Jahrhundert.

 22. Oktober 2014:

Der Abriss des Südflügels des Rittergutes ist so gut wie abgeschlossen. Drei Mauerreste werden erhalten bleiben.

 23. Oktober 2014:

Das abgebrochene Mauerwerk wird aus dem Südflügel entfernt. Das Dach des Torhauses ist notgesichert.


 8. Dezember 2014:

Das Dach des Torhauses wurde an der Abrissseite repariert und mit einer neuen Dachrinne versehen. Man hat mit dem Verputzen des stark geschädigten Ostgiebels begonnen.

 

 17. Juli 2015

Wie vom Landesamt für Denkmalschutz gefordert, ist die eingestürzte Mauer zum Hof mit einer Hecke markiert worden. Das Vorhaben die Außenmauern der abgerissenen Gebäude mit Steinen zu markieren konnte die "Initiative Rittergut" nicht realisieren. Was wird aus den zwei Steinhaufen?

 

 

 

 

 

LITERATURKRITIK

 

Hier sollen lediglich aktuelle für den Denkmalschutz, die Regionalgeschichte und die Putzkauer Ortsgeschichte relevanten Artikel, Magazine und Bücher besprochen werden.

 

 

"Tarnname 'Kolybel' Sowjetische Atomraketen in der Oberlausitz"

Herausgeber: Geschichtsverein Truppenübungsplatz Königsbrück e.V. Preis: 24,95€

Ein ausgezeichnetes Buch. Sehr gut recherchiert. Der Leser erfährt viel über die Hintergünde der Stationierung, über die verwendete Raketentechnik, deren Gefährlichkeit, die Stationierungsorte und den Abzug 1988. Der stolze Preis lohnt sich in jeder Hinsicht. Ich selbst war beim Abzug der Raketen am 25. Februar in Bischofswerda dabei. Zudem hatte ich den Grundwehrdienst bei den Raketentruppen der NVA (Stallberg) geleistete.

Nur eine Frage bleibt offen: Was passierte zwischen dem NATO-Doppelbeschluss vom 12. Dezember 1979 und dem Treffen der Verteidigungsminister der Warschauer-Pakt-Staaten am 20. Oktober 1983*? Die vier Jahre vergingen nicht tatenlos.

*Erich Honecker informierte bereits am 28. Dezember 1982 die Mitglieder des Politbüros der SED über den Beschluss der Sowjetführung, in der DDR neue Atomraketen zu stationieren!




"Schiebocker Landstreicher" Nr. 9, 2014

Herausgeber Mathias Hüsni, Redakteur Hand-Werner Otto. Preis: 13,- € 

Dieses Magazin bietet ein breites Spektrum von Daten, Jubiläen, der Heimatgeschichte, der Denkmalforschung, aus Fauna und Flora. Im Heft befinden sich mehrere interessante Artikel zu Denkmalen in unserer Region. Aus der Vielzahl der besprochenen Themen wäre, auf Grund seiner Qualität "Wie alt ist Pickau wirklich?" von Uwe Tilch hervorzuheben.

Leider wurden im Heft mehrere falsche Angaben zur Putzkauer Ortsgeschichte gemacht.

 

1.   S. 93, Zeile 11: "Ersterwähnung von Putzkau / Póckowy"

Der Ort Putzkau ist 1379 erstmals als "villa poczkow" erwähnt worden! Im Görlitzer Gerichtsprozess von 1344 ist ein Herr Cyprian Puczkow genannt. Es ist aber nicht sicher, dass diese Person tatsächlich aus Putzkau stammt. In Schlesien gibt es eine Stadt die sich Paczkow nennt. Hier ist unbedingt noch weiterer Forschungsbedarf.

Das Wort Póckowy für Putzkau ist eine Rückübersetzung des deutschen Ortsnamen Putzkau ins sorbische. Es entstand wohl  im 18. Jahrhundert, als man versuchte Putzkau eine slawische Vergangenheit nachzusagen.  

Putzkau ist vermutlich erstmals 1346 in den Meißner Bistumsmatrikeln als "Buzke, Bottzkaw, Boczkaw, Potzkaw, Poczkow u.a." erwähnt worden. Leider existieren diese nur in Abschriften. 

 

 2.   S. 99, Zeile 15: "17.04.1724  Jacob Heinrich von Flemming...erwirbt das Rittergut Putzkau" 

Richtig ist, das Rittergut Putzkau kam am 3.3.1724 zur Versteigerung. Flemming ersteigerte es für 80.000 Taler. Es blieb aber wegen darauf lastenden haxthausenschen Schulden noch 2 Jahre Kammergut bis es am 9.7.1726 dem Grafen Flemming zugeschrieben wurde. Schon eine Woche später ist dieser mit dem Rittergut Putzkau belehnt worden. Noch Ende Juli 1726 war der erste Gerichtstag. (Dieser Vorgang ist besonders umfangreich im Hauptstaatarchiv Dresden, aber auch im Staatsfilialarchiv Bautzen dokumentiert)

 

3.   S. 99,  Zeile 20: "Der restaurierte Sarg..." 

Richtig ist, der Sarg wurde nicht restauriert. Er wurde in dem Zustand belassen, in dem man ihn vorfand und mit einer Leichenwagendecke bedeckt. Einige der Gegenstände, die durch den morschen Boden gefallen waren, wurden in den Sarg zurück gelegt. Lediglich die Gruft ist von Unrat gereinigt und mit einem neuen Gitter versehen worden (Auskunft des Kirchenvorstandes Putzkau).

Ein Foto des Sarginneren mit der sterblichen Hülle Flemmings veröffentlichte Berndt John im Oberlausitzer Familienkalenderbuch 2002.

 

4.  S. 132, Zeile 16: "...jahrzehntelang ausgelagerte Rittergutsglocke..."

Richtig ist, dass die Glocke 1958 der Stadt Bischofswerda übereignet  und 2008 der Gemeinde Schmölln-Putzkau rückübereignet wurde. Darüber gibt es einen Vertrag zwischen der Stadt Bischofswerda und der Gemeinde Schmölln-Putzkau vom 17.02.2008, einzusehen im Stadt- und im Gemeindearchiv.

 

 

"Bilder aus der Heimat | Kalender rund um den Valtenberg | 2016"

Herausgeber Kulturförderverein Neukircher Heimat e. V.

Vereinsvorsitzender Jens Riedel. Preis: 4,50 € 

Ein sehr schöner Kalender, zu einem günstigen Preis. Das Kalenderblatt Dezember bietet Informationen zu einem Denkmal in Putzkau.

Berndt John schreibt über "Die Mittelmühle in Putzkau". Wie in den Kalenderblättern davor (u.a. Erbgericht, Hartmannmühle*) sind seine Ausführungen, was die frühe Geschichte betrifft, ausgesprochen lückenhaft.

 

 

 

 "Mühlen der Oberlausitz | einst und jetzt"

Autor: Frank Nürnberger

Verlag: Oberlausitzer Verlag Spitzkunnersdorf, 2015. Preis: 19,95,- € 

 

 

Das Buch schließt eine Lücke in der heimatkundlichen Literatur. Eingangs bietet es eine Fülle an Informationen zur Funktion und Geschichte der Mühlen. Im Hauptteil werden 500 Mühlen einzeln nach Orten gegliedert, beschrieben und abgebildet. Eine bisher einmalige Veröffentlichung für die Oberlausitz. Mit diesem Buch erfolgt eine späte Würdigung des Heimatforschers (Spezialgebiet [Wind]mühlen) Günter Rapp. 

Putzkau ist ab Seite 166 mit sieben Mühlen vertreten.  Für Bischofswerda werden ab Seite 168 elf Mühlen beschrieben.

 

 

"Chronik der Oberlausitz" 

Autor: Andreas Bensch

Verlag: Oberlausitzer Verlag Spitzukunnersdorf, 2015. Preis: 16,95 €

 

Ein anspruchsvolles Thema, welches nicht leicht zu bearbeiten ist. Die Daten zu einem solchen Land, welches nie eigenständig war, welches immer Spielball der mächtigen Nachbar war, erfordert lange akribische Arbeit. Zumal die Oberlausitz von Anfang an in die bischöflich-meißnische Oberlausitz (Hochstift Meißen) und das "Land Bvdisin" (Markgraftum Oberlausitz) geteilt war. Leider schenkt der Autor dieser Tatsache keine Beachtung. Warum er die bischöflich-meißnische Oberlausitz zwischen Bischofwerda und Stolpen durchtrennt ist nicht nachvollziehbar. Stolpen, Bischofswerda und Göda bildeten über 800 Jahre, anfangs im Hochstift Meißen (bis 1559) und im Amt Stolpen (bis 1856), eine politische Einheit.  

Für das Jahr 968 wäre unbedingt die Gründung des Hochstiftes Meißen zu ergängen. Das Hochstift war der Landbesitz des Bischofs von Meißen. Es war ein reichsunmittelbares Territorium. In der Oberlausitz umfasste es drei Städte (Stolpen, Bischofswerda und Neusalza), 25 unmittelbare Dörfer (17 deutscher, 8 wendischer Pflege), 18 schriftsässige Dörfer (u.a. Putzkau) und 26 amtssässige Dörfer . Dieser Landbesitz machte den Bischof von Meißen zum Reichsfürsten. Als Landesherr nahm er hier z.B. Belehnungen vor.  

Leider wird auch in dieser Veröffentlichung eine falsche Behauptung zur Putzkauer Ortsgeschichte fortgeschrieben. 1386 ist keine Kirche in Putzkau erwähnt! In diesem Jahr wird in mehreren Dokumenten ein "plebano" aus Putzkau als Zeuge genannt. Wenn die "Meißner Bistumsmatrikel", die nur in Kopien überliefert sind, stimmen, hatte Putzkau bereits 1346 eine Kirche mit einem Marien- und einen Katharinenaltar. Sicher ist eine Kirche 1411 und 1414 sogar ein Marien-, Kartharinen- und Barbaraaltar nachgewiesen.  

Ansonsten eine Fundgrube zur Geschichte der Oberlausitz. 

Mit diesem Buch setzt der Oberlausitzer Verlag, in sehr lobenswerter Weise, die Reihe zur Geschichte der Oberlausitz fort. 

 

 

 

"Adelsgeschlechter und Herrschaftssitze in Dresden und Umgebung"

Autor: Christian Kunath

Verlag: Der gute Hirte Verlag, Dresden 2015. Preis: 24,90 € 

 

Um es vorweg zu nehmen, ein rundherum gelungenes Buch. Es bietet eine Fülle von Informationen, auch zu einigen Putzkauer Rittergutsbesitzern. Die Texte sind hervorragend recherchiert und gut bebildert. Man merkt der Autor hat nicht nur etwas zusammengetragen, sondern ist tief in das Thema eingedrungen.  Einzig die Quellenangaben kommen etwas zu kurz. Trotzdem sehr zu empfehlen.




 


 

   

   

 

13 Einträge auf 2 Seiten

Mathias Hüsni

12.08.2015
15:31
Lieber Dietmar,

vielen Dank für Deinen Fotobeleg! Frau Sigrid Jäger hat uns bereits einen tollen Schnappschuss zur Verfügung gestellt, der Graureicher und Schwarzstorch in friedlicher Eintracht zeigen. Verwechslungen sind also ausgeschlossen.

Ein paar gelegentlich Hintergrundinformatione­n zur Nisthilfe Schleinitz wären recht hilfreich:
Wann von wem warum errichtet?
Wie stark bisher frequentiert.

Wie Du dem Dir zugesandten Manuskript entnehmen kannst, waren Deine Fotos vom Ringstorch von besonderem Wert! Dafür gebührt Dir Dank und weiter so!

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Hüsni

Eberhart Wissel

30.03.2015
15:41
Lieber Freund Herr Dietmar Lenz,
Gratulation zu Ihrem Vortrag mit dem akribischen Quellen- Nachweis.
Wir kämpfen noch damit, da oft Verwechslung mit dem auch
Renaissance-­Wasserschloss bei Großenhain herrscht.
Gern bleibe ich durch die Friesen- Familien-Bande mit Ihnen in Verbindung.
Mit freundlichem Gruß
Eberhart Wissel,
Borsbergstr.7
01328 Dresden
Handy 0160 96484170
www.­eberhart.­wissel@­web.­de

Schloss Schönfeld - Das Zauberschloss
Am Schloss 2
01328 Dresden-Schönfeld

Jonny  Böhme

31.12.2014
19:54
Hallo Dietmar, zum Jahresende noch ein paar lobende Worte an Dich. Mir hat es sehr gefallen, dass Du den Teilabriss des Rittergutes so gut dokumentiert hast. Oft lief man vorbei und weiß dann doch nicht mehr, wie alles aussah.
Dir, lieber Dietmar, auch für 2015 viel Erfolg und Spaß bei Deiner Arbeit, Gesundheit und Glück für Dich und Deine Familie.

Ganz herzliche Grüße - Jonny

Ingo Pridal

11.08.2014
20:18
Hallo, ich habe in Frankfurt am Main auf einem Flohmarkt das Poesiealbum eines Herrn Fritz Wemme aus Nieder Putzkau gekauft. Die Eintraege sind aus den Jahren zwischen 1908 und 1910. Soweit ich es beurteilen kann, sind fast alle Eintraege von Personen aus Nieder
Putzkau. Haben Sie Interesse an dem Poesiealbum ? Mit freundlichen Gruessen, Ingo Pridal

Ute  Stoye

24.04.2014
23:19
Tolle Seite! Wir können nur dankbar sein, dass es Menschen gibt, die ihre Heimat so intensiv erforschen und anderen diese Ergebnisse freigiebig zu Verfügung stellen. Meine Vorfahren waren SCHMIDT aus Putzkau und Hultsch aus Neukirch. Durch Ihre Arbeit, lieber Herr Lenz, kann ich mich mit dem Ort verbinden und die Fotos machen neugierig. Ein Besuch ist versprochen!

Arnd Matthes

23.12.2013
14:09
Respekt für diese informative Seite! Weiter so und viel Kraft und genügend Zeit dafür wünscht Ihnen Arnd Matthes.
Ich habe selbst auch Jahre für meine Waditz-Chronik Seite gebraucht.

PS: Die Stiftung Umgebindehaus wird sich weiterhin für die Schmiede einsetzen, wenn Hilfe benötigt wird.

Ivonne Makowski

09.11.2013
13:57
Lieber Dietmar,

vielen herzlichen Dank für Deine fachkundige Führung durch Putzkau und den ehemaligen Rittergutswald. Ich habe sehr viel Neues und Interessantes über den Ort erfahren und es hat mich in meiner eigenen Arbeit ein gutes Stück voran gebracht.

Ebenfalls ein großes Lob für Deine Homepage: Die Themenvielfalt, der wissenschaftliche Anspruch sowie das Layout finde ich sehr beeindruckend. Ich hoffe, du wirst noch vieles über Putzkau und Umgebung hier veröffentlichen!

Einstweilen beste Grüße
Ivonne Makowski

Eberhard Lehnert

06.10.2013
18:25
Sehr geehrter Herr Lenz,
für die interessante Gestaltung Ihrer Homepage gebührt Ihnen Anerkennung.
Die von Ihnen organisierte und am 5.10.2013 geführte Wanderung zu Denksteinen im Putzkauer Rittergutswald, an der Mitglieder des Museums- und Gechichtsvereins Bischofswerda e. V. teilnahmen war gut vorbereitet und historisch interessant gestaltet.
Das schöne Herbstwetter rundte diesen Tag ab und ließ ihn zum Erlebnis werden.
Herzlichen Dank für Ihre sachkundige Führung.
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg für Ihre heimatkundlichen Forschungen.
Mit freundlichen Grüßen
Eberhard Lehnert

Dieter Schöne

27.09.2013
17:28
Eine einmalige Darstellung ihrer FORSCHUNGSARBEIT! Wie aber bitte vereinbart sich ihre Forschungsarbeit mit den Untaten einer Putzkauer Baufirma? Sie unternahm beim Bau der so genannten Bischofswerdaer Umgehungsstr. alles, um uralte "Bautasteine" mit Billigung der Landesämter für Denkmalschutz (Dr. Rösner)und Archäologie (Dr. Krabatt) zu verschottern oder in Abhalten zu stürzen! Dabei wurden die historische Entstehung der Stadt Bischofswerda und des gesamten Umfeldes (auch von Putzkau) vernichtet! Eine Baufirma, die sogar nicht einmal davon abschreckte, eine uralte Moorlaiche einfach (und besonders ganz schnell!) auf Abraumhalden zu entsorgen. Dabei taten sich im Geißmannsdorfer Kreuzwasser besonders Mitarbeiter aus ihrem Ort hervor. Irgendwann wird dieses Übel noch ein gewaltiges Nachspiel haben. All dies hat jedoch mit ihren Forschungsarbeiten nichts zu tun. Ich möchte hier nur die negativen Verhaltensweisen heutiger Baufirmen und staatlicher Organisationen aufzeigen. Ich finde Sie großartig und wünsche ihnen weiterhin viel Erfolg! Ihr Dieter Schöne aus Rammenau.

Enrico Weiß

25.01.2013
09:48
Sehr geehrter Herr Lenz, Ihre Seite ist sehr interessant gestaltet. Den ein oder anderen Stein werde ich dadurch besser selbst finden können. Für die weitere Forschungsarbeit wünsche ich Ihnen alles Gute.

Danke auch noch für Ihre bisherigen Bildbeiträge beim Sächsischen Heimatschutz in Bautzen.

Schöne Grüße
Enrico Weiß

Seite 1 von 2

 

32338

 

Themen:

----------------------

HOME

Über mich

Veröffentlichungen

Vorträge

Termine

Aktuelles

Literaturkritik

Gästebuch

---------------------

DENKMALSCHUTZ:

Kleindenkmale

- Projekte

- Listen

Türstöcke

Allianzwappen

Fachwerkhaus

Forsthaus Klunker

Kollm

Sagar

----------------------

ORTSCHRONIK:

Oberlausitzer Grenzurkunde

Kirche um 1840

Neu-Putzkau

Städtel

Hübelschänke

Erbgericht

Naundorf

Obermühle

Buschmühle

Rittergutsglocke

Münzfund

Neuhof

Territoriale Entwicklung

Daten zur Forstgeschichte

----------------------

PERSONEN:

Noldin

Ernst Wemme

Grafen von Schall-Riaucour

- Andreas

- Adam-Ferdinand

- Karl Borromäus

mit Adam und Andreas

Andreas Graf von Riaucour

Heinrich Graf von Brühl

Jac. Hein. Graf von Flemming

Freiherren von Friesen

- Otto Heinrich

- Julius Heinrich (Graf)

- Heinrich der Jüngere

von Haugwitz

- Putzkauer Linie

- Erhard

- Johann IX.

---------------------

BILDERGALERIE:

Ansichtskarten

Umgebindehaus

Nachtfotos

Klassenfotos

100 Jahre Schule

Putzkau Natur

Radwanderung